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Geschrieben am 16.11.2009 von Andreas Bohmann

Das letzte Thema unserer internen Fortbildungsreihe war die praktische Umsetzung des Bobath-Konzeptes.

Nach einem Schlaganfall leiden viele Patienten unter spastischen Lähmungen einer Körperhälfte. Die inhibitorische Mobilisation der oberen Extremität ist eine gute Technik zur Entspannung der oft  stark im spastischen Muster angespannten Muskulatur. Dabei werden die betroffenen Muskeln bei gleichzeitiger (passiver) Bewegung ausgestrichen. Ebenso die Wahrnehmung, die Durchblutung und der Stoffwechsel werden dadurch angeregt und nachfolgende Bewegungsübungen können durch die geminderte Muskelspannung viel leichter durchgeführt werden.

Und so wurden auch die Muskeln der Teilnehmer unter Anleitung von Falko Rein im Verlauf des Abend immer lockerer – denn die praktische Anwendung der Technik stand im Mittelpunkt dieser Fortbildung.

Da das Bobath-Konzept vielseitig und für die ergotherapeutische Behandlung neurologischer Patienten sehr wertvoll ist, wird in den kommenden Wochen eine weitere Fortbildung dieses Konzept vertiefen.

Theresa Allweiss

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