Archiv der Kategorie 'Praxis intern'

Jul
12

Unsere diesjährigen Betriebsausflüge führten uns in den Landkreis Teltow Fläming und in die Landeshauptstadt nach Potsdam.

Am 25. Juni fuhren die Mitarbeiter der Praxis im Storkower Bogen von Jüterbog aus mit dem Fahrrad den 42 Km „Rundkurs 4″ der Fläming Skate und waren hellauf begeistert. Die „Fläming Skate” ist ein schöner glatter Skate- und Fahrradweg durch Wald, Felder, Dörfer und Städte. Wir konnten in aller Ruhe Rad fahren und plaudern, es war phantastisch. Zum Glück war der Ausflug  im Juni und wir hatten schöne 25 Grad und keine 35.

Eine Woche später fuhr die Praxis Schönstraße nach Potsdam zum Schloss Belvedere auf den Pfingstberg. Von dort ging es zu Fuß weiter nach Krongut Bornstedt. Trotz sonnigen 32 Grad hat es allen großen Spaß gemacht. Im Restaurant des Krongutes konnten wir es uns dann gut gehen lassen. Die jährlichen Betriebsausflüge sind eine gute Gelegenheit, sich auch außerhalb der Arbeit mal näher kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.

Andreas Bohmann

Jun
24

Gratulation!!!

Vor 4 Wochen schrieb ich noch, wir warten täglich auf den Nachwuchs. Nun ist er da und wir gratulieren ganz herzlich Sandra und Christian zu ihrem Sohn Max  und Ulrike und Stefan zu ihrem Sohn Hauke!!! Hauke ist noch im Mai, am 24. geboren und wog 2950 Gramm, Max hat am 4. Juni das Licht der Welt erblickt und wog gleich 3350 Gramm.

Wir wünschen Euch alles Gute, viele schöne Stunden, wenig unruhige Nächte und dass die Brüder ganz liebevoll mit den Kleinen umgehen.  Genießt die Zeit zu Hause!

Andreas

Mai
26

Wenn ich mir die Internetseite einer Praxis ansehe, interessiert mich auch immer das Team. Geht es Ihnen ähnlich? Wir machen es Ihnen heute einfach! Mit Fotos die Andreas Horn, http://andreashorn-fotografie.de/ gemacht hat, stellen wir das gesamte Team vor:

Insgesamt arbeiten bei uns Eltern von 17 Kindern, auf die nächsten 2 Kinder warten wir täglich. Das älteste Kind ist 24, das jüngste Kind 3 Monate alt, 13 Kinder sind noch nicht volljährig.

Die Fortbildungen, die von den meisten Mitarbeitern absolviert wurden, sind die Handtherapie, gefolgt von der Verhaltenstherapie nach Jansen und Streit und dem Bobath Konzept. Als Fortbildungseinrichtungen schätzen wir besonders das „EFZ Chiemgau” und das „Ergokonzept Hannover”.

Die Mitarbeiter, die am längsten in der Praxis arbeiten, sind seit 2001 dabei. Die kürzeste Zeit sind 3 Wochen die jemand in der Praxis arbeitet.

Der „Dinosaurier” in Sachen Berufserfahrung sammelt diese seit 1994, das „Küken” in der Praxis hat  7 Monate Berufserfahrung.

Unsere Lieblingsautos sind weiße Opel Corsa.

4 Mitarbeiter lieben Hunde ganz besonders und haben auch einen Hund zu Hause. 17 Mitarbeiter lieben Fisch auf dem Teller, eine Mitarbeiterin im Aquarium zu Hause.

Es gibt nur eine Mitarbeiterin/ Mitarbeiter der als Hobby „Naturgarten” angeben würde, 12 Mitarbeiter sind begeisterte Fahrradfahrer. Für Kunst interessieren sich 10 Mitarbeiter, weit reisen machen 16 Mitarbeiter gerne. Worauf wir uns immer einigen können, wenn wir etwas gemeinsam machen wollen ist „Bowling gehen”!!!! Das mögen bis auf eine Mitarbeiterin alle.

Sportlich aktiv gehen einige Mitarbeiter in einen Fitness Klub, passiv sind wir Fans von Alba Berlin und im Handball dem PSV Berlin.

Nur 3 Mitarbeiter sind gebürtige Berliner!!! 5 kommen aus Brandenburg, 4 aus Niedersachsen. Die anderen aus den anderen Bundesländern.

13 Mitarbeiter wohnen in Pankow, 4 in Friedrichshain-Kreuzberg, 3 jeweils ins Mitte und Lichtenberg und eine Mitarbeiterin im Land Brandenburg. Das Durchschnittsalter in der Praxis Schönstraße beträgt etwas mehr als 33 Jahre, in der Praxis im Storkower Bogen ist das Durchschnittsalter mit 29 Jahren etwas geringer.

Andreas Bohmann

Apr
20

Interview: Theresa Allweiss und Andreas Bohmann

Theresa Allweiss: Hallo Andreas, du fährst zum Ergotherapie-Kongress Ende Mai nach Erfurt? Lohnt sich das denn?

Andreas Bohmann: Ja, auf alle Fälle. Ich bin immer wieder begeistert von der Themenvielfalt. Es stehen ca. 80 Vorträge zu vielen Bereichen der Ergotherapie auf dem Programm und auch viele Workshops. Man erhält einen Überblick, wie sich der Berufszweig der Ergotherapie entwickelt. Ich habe meine Ausbildung 1994 beendet. Seitdem hat sich die Ergotherapie enorm weiterentwickelt. Ich kann nicht mehr so arbeiten, wie ich es 1994 getan habe. Und es reicht mir auch nicht, einzelne Fortbildungen zu bestimmten Themen zu besuchen.

Warst du schon mal auf dem Kongress?

Ja, ich war schon häufiger dort, mal in Kassel, Köln oder Leipzig. Ich finde die Atmosphäre auch immer sehr schön, finde den Kontakt wichtig, schaue mir gern auf dem Kongress auch die ganzen Ausstellungen an und komme dann beflügelt zurück. Man trifft viele Ergotherapeuten, kommt ins Gespräch, und kann den Abend in einer schönen Stadt verbringen. Dass er dieses Jahr in Erfurt stattfindet, freut mich besonders, weil ich die Stadt auch sehr mag. Das ist dann immer noch ein Bonuspunkt. Erfurt hat ein wunderschönes mittelalterliches Stadtzentrum, kleine Gassen und viel Kultur.

Welche Vorträge wirst du dir anhören?

Ich freue mich erstmal auf den Eröffnungsvortrag: „Politische Ergotherapie- Gedanken zu einer politischen Ausprägung unserer Berufspraxis” von Frank Kronenberg. Erfahrungsgemäß geben die Eröffnungsvorträge immer neue und interessante Impulse.  Dann interessieren mich z.B. der Vergleich des Bobath- und Perfetti-Konzepts am fiktiven Fallbeispiel, aber auch Themen wie „ICF in der Frühreha” und „evidenzbasiertes  Arbeiten” oder „Qualitätsmanagement”. Mich interessieren eher die theoretischen Themen.

Und für die Praktiker unter uns gibt es nichts?

Doch, selbstverständlich, da sind u.a. die Workshops sehr empfehlenswert. Es gibt ca. 30 Workshops, z.B. zu den Themen „Planung und Vorgehen bei Tiergestützter Therapie” oder „Händigkeitsdiagnostik” oder „Gesundheitsförderung durch Tanz” oder „Das ergotherapeutische Elterntraining”. Vorträge aus der Praxis sind z.B. „Biofeedback mit Hilfe der Spielekonsole ‚Wii’” oder „Betätigung bei Kindern nach schwerer Hirnschädigung”  oder „Das HoDT Konzept”. Bei 80 Vorträgen ist für jeden etwas Interessantes dabei.

Und wo finde ich das ganze Programm?

Am einfachsten auf der Internetseite www.kongress.dve.info . Dort kannst du auch alle andern Informationen nachlesen. Ich empfehle Dir aber, dich schnell zu entscheiden. Bis 25. April gibt es nämlich noch den Frühbucherrabatt. Du wirst es nicht bereuen, das garantiere ich Dir. Man muss da einfach mal dabei gewesen sein.  Und Erfurt bietet sich für uns wegen der Nähe zu Berlin besonders an.

Wenn ich deine Begeisterung höre, macht mich das wirklich neugierig. Ich schaue mir das Programm mal genau an. Vielleicht sehen wir uns ja dann in Erfurt.

Ja, das würde mich freuen!

Mrz
22

Hallo Kathleen, auch du hast in der Praxis neu angefangen und wir möchten dich kurz vorstellen. Was hast du bisher gemacht?

Ich habe einige Jahre in einer Rehaklinik gearbeitet und dort Patienten nach einem Schlaganfall, mit MS, Parkinson und Wachkomapatienten behandelt.

Und wie bist du dann zur Praxis Bohmann gekommen?

Ich kenne die Praxis seit Jahren und weiß um den Schwerpunkt Neurologie/Geriatrie und Hausbesuche. Bei meinem Fortbildungsschwerpunkt und Interesse für die Neurologie sowie der Nähe der Praxis lag eine Bewerbung nahe.

Gerade bist du noch in der Einarbeitung im Standort Storkower Bogen. Wie läuft diese ab?

Anfangs hospitiere ich bei einzelnen Kolleginnen und Kollegen und bekomme dann nach und nach „eigene” Patienten. Ein Kollege wird demnächst in Elternzeit gehen und ich werde auch einen Teil „seiner” Patienten in dieser Zeit vertreten. Da kommt viel Arbeit auf mich zu.

Wo liegen deine Schwerpunkte und Interessen in der Arbeit als Ergotherapeutin?

Meine Schwerpunkte sind die Arbeit mit neurologischen Patienten, sowie die Behandlung zumeist an Demenz erkrankter Menschen in einem Seniorenheim. Ein besonderes Interesse habe ich außerdem an der Handtherapie.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast. Ich wünsche dir eine gute Zeit und interessante Arbeit in der Praxis.

Theresa Allweiss

im Gespräch

im Gespräch

Mrz
15

Hallo Daniela, du hast im März in der Ergotherapiepraxis in der Schönstraße angefangen. Was hast du vorher gemacht?

Meine Ausbildung habe ich 2008 in Dresden beendet und dort im Anschluss zwei Jahre in einer Praxis für Ergotherapie gearbeitet, wo ich in den Bereichen Neurologie, Orthopädie, Geriatrie und Pädiatrie tätig war.

Und wie bist du dann zur Praxis Bohmann gekommen?

Ursprünglich bin ich aus Berlin und spielte schon länger mit dem Gedanken wieder zurückzugehen. Die Stellenausschreibung der Praxis Bohmann habe ich im Internet gelesen. Ich fühlte mich davon angesprochen und habe mich beworben. Dann bin ich auch schon eingeladen und genommen worden.

Wie läuft die Einarbeitung?

Vorerst übernehme ich die Schwangerschaftsvertretung einer Kollegin, die ab April in den Mutterschutz geht. Bei ihr und auch anderen Kollegen werde ich die erste Zeit hospitieren um die Praxisstruktur, die Arbeitsweise und einige Patienten kennen zu lernen. Danach werde ich eigene Patienten übernehmen.

Wo liegen deine Schwerpunkte und Interessen in der Arbeit als Ergotherapeutin?

Mein Interesse ist es ergotherapeutische Ziele gemeinsam mit dem Patienten zu erreichen und  ihn dadurch in seiner Selbstständigkeit voranzubringen. Schwerpunkte meiner Arbeit sind die Neurologie und Orthopädie.

Danke, dass du meine neugierigen Fragen alle beantwortet hast. Ich wünsche dir eine gute Zeit und interessante Arbeit in der Praxis.

Theresa Allweiss

danielatheresa

Jan
13

Auch uns macht der Winter etwas zu schaffen, was nicht verwunderlich ist, da wir sehr viele Patienten im Hausbesuch behandeln. Hausbesuche - im Seniorenheim, in Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und im häuslichen Milieu - sind der Schwerpunkt unserer Praxis. Für die Therapeuten, die den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs sind, bedeuten der Schnee und die Kälte natürlich nicht die reine Freude -besonders am Morgen, wenn die Autos erstmal freigeschaufelt und freigekratzt werden müssen, und bei der Suche nach nicht von Schneebergen unzugänglich gemachten Parkplätzen.

Deshalb haben Sie, liebe Patientinnen und Patienten, Verständnis, wenn wir zurzeit nicht immer 100%ig pünktlich sind. Die Mitarbeiter tun ihr Bestes, fahren früher los, um pünktlich zu Ihnen zu kommen. Die Dienstautos fahren zuverlässig. Lassen Sie sich die Diensthandynummer Ihrer Therapeutin/Ihres Therapeuten geben, falls Sie diese noch nicht haben. Rufen Sie in der Praxis an. Jeannette Romanus und Ines Hügel, unsere Feen an der Rezeption, können Ihnen sicher Auskunft geben, wenn sich ein/e Therapeut/in verspätet. Bei einer Verspätung von bis zu 15 Minuten rufen wir in der Regel nicht an, da der Anruf selbst Zeit kostet. Danach meldet sich die Therapeutin oder der Therapeut bei Ihnen.

Bisher sind wir aber mit einem kleinen Auffahrunfall und einem nicht anspringenden Auto von größeren Katastrophen verschont geblieben. Und in unserer Freizeit genießen wir den herrlichen Winter sehr.

Andreas Bohmann

Nov
21

Jahreszielplanung der Ergotherapiepraxis Bohmann

Am letzten Samstag traf sich das ganze Team der beiden Standorte in der Praxis im Storkower Bogen, um die Jahreszielplanung für 2010 zu besprechen. Wie in den letzten 2 Jahren konnten wir wieder Frau Spenner-Güc (www.pro-fit-consult.de) für die Moderation und Organisation gewinnen.

Zuerst hielten wir Rückschau um zu sehen, welche  Ziele wir 2009 erreicht haben. Die wichtigsten Ziele, die Konsolidierung der Praxis, nachdem wir einen zweiten Standort eröffnet haben, und die umfassende Renovierung und Neugestaltung der Praxis Schönstraße, haben wir erreicht. Auch haben wir uns innerhalb von Internen Fortbildungen  in neue Tests für Kinder eingearbeitet und diese auch angeschafft.

Nach dem Rückblick ging es an die eigentliche Arbeit. So trugen wir in Kleingruppen zusammen, was gut im täglichen Ablauf funktioniert und was weniger gut funktioniert.  Nach anschließender Diskussion kamen wir zu der Gewichtung der Themen. Dabei stellte sich heraus, dass wir Verbesserungsmöglichkeiten in der Befundaufnahme sehen und dort den Schwerpunkt im ersten Quartal legen werden. Es werden sich verschiedene Arbeitsgruppen bilden, die einzelne Befundbögen überarbeiten.

Das zweite Ziel ist es, die  Behandlungen bei Patienten mit Demenz im häuslichen Umfeld zu verbessern und innerhalb der Praxis abgestimmter zu gestalten. Wir wollen noch besser und konkreter dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz möglichst lange zu Hause leben können.

Weitere Ziele für das kommende Jahr sind der Ausbau des Kurszentrum 65+ und die Verbesserung der Angebote für Eltern und Kinder  in der Praxis im Storkower Bogen.

Nach 7 Stunden konstruktiver und produktiver Arbeit waren wir aber doch sehr froh, als wir alle Ziele mit Daten festgelegt hatten und in das Wochenende gehen konnten. Über die Umsetzung der Ziele werden wir Sie über den Blog auf dem Laufenden halten.

Andreas Bohmann

Nov
16

Das letzte Thema unserer internen Fortbildungsreihe war die praktische Umsetzung des Bobath-Konzeptes.

Nach einem Schlaganfall leiden viele Patienten unter spastischen Lähmungen einer Körperhälfte. Die inhibitorische Mobilisation der oberen Extremität ist eine gute Technik zur Entspannung der oft  stark im spastischen Muster angespannten Muskulatur. Dabei werden die betroffenen Muskeln bei gleichzeitiger (passiver) Bewegung ausgestrichen. Ebenso die Wahrnehmung, die Durchblutung und der Stoffwechsel werden dadurch angeregt und nachfolgende Bewegungsübungen können durch die geminderte Muskelspannung viel leichter durchgeführt werden.

Und so wurden auch die Muskeln der Teilnehmer unter Anleitung von Falko Rein im Verlauf des Abend immer lockerer - denn die praktische Anwendung der Technik stand im Mittelpunkt dieser Fortbildung.

Da das Bobath-Konzept vielseitig und für die ergotherapeutische Behandlung neurologischer Patienten sehr wertvoll ist, wird in den kommenden Wochen eine weitere Fortbildung dieses Konzept vertiefen.

Theresa Allweiss

Nov
06

Interne Fortbildungsreihe Neurologie

Nach Themen aus Orthopädie, Geriatrie und Pädiatrie nähert sich die interne Fortbildungsreihe nun dem Fachgebiet der Neurologie an und wir trafen uns vorige Woche in der Praxis im Storkower Bogen.

Das sogenannte Perfetti-Konzept ist ein Behandlungskonzept zur Rehabilitation neurologischer Patienten, das der italienische Arzt Prof. Dr. Carlo Perfetti begründet hat.

Grundlage bildet die Vorstellung, dass Bewegung ein kognitiver Prozess ist, für den die Wahrnehmung unablässig ist. Jede Bewegung wird in Gedanken begonnen, Muskeln bekommen vom Gehirn die Aufforderung sich zu bewegen.

Um normale physiologische Bewegungen wieder zu erlernen und/oder pathologische Elemente zu vermeiden, werden klar strukturierte Übungen durchgeführt. Auch wenn wir Therapeuten das Konzept der kognitiv-therapeutischen Übungen aus der Ausbildung kennen, war es spannend, auch von den Erfahrungen zu hören. Falko Rein zeigte an diesem Abend, wie und mit welchem Therapiematerial diese kognitiv-therapeutische Übungen durchgeführt werden können. Er erklärte die drei aufeinander aufbauenden Grade der Behandlung, bei denen Bewegung, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit gleichermaßen wichtig sind.

Durch das Durchspielen der einzelnen Übungen unterschiedlicher Grade wurde den Teilnehmern viel praktisch anwendbares Wissen übermittelt und neue Ideen für die Umsetzung des Konzepts an die Hand gegeben.

Theresa Allweiss

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