Archiv: Januar, 2010

Jan
25

Es ist ja nicht oft der Fall, das Ergotherapie in Zeitungen erwähnt wird. In der aktuellen Apotheken Umschau ist ein ausführlicher Artikel unter dem Thema „Heilung für verletzte Hände”. Zuerst wird die Funktionsfähigkeit der Hand beschrieben und ein Einblick in die Handchirurgie gegeben. Dazu kommt eine gute, auch bildliche Erklärung, welches die bekanntesten Erkrankungen der Hand sind und wie diese operativ behandelt werden können.  Der zweite Artikel stellt dann die Handrehabilitation unter dem Titel „Alles wieder im Griff” vor, indem die Ergotherapie und Physiotherapie bzw. die Spezialisierung  Handtherapie besonders hervorgehoben wird. Alles in allem ein gut geschriebener, gut verständlicher Artikel, der Einblick in die Arbeit der Handrehabilitation und damit auch in unsere Arbeit in der Praxis gibt. In beiden Standorten der Ergotherapiepraxis Bohmann arbeiten Ergotherapeuten die sich auf Handtherapie spezialisiert haben und entsprechende Fortbildungen besucht haben.

Andreas Bohmann

Jan
17

Am 27. Januar beginnen wir wieder mit einer neuen Krabbelgruppe für die Kleinsten in der Praxis im Storkower Bogen. Die Kinder von 9 Monaten bis 2 Jahren haben dann wieder Gelegenheit, andere Kinder kennenzulernen, zu krabbeln, zu klettern, zu schaukeln und vieles andere mehr. Nebenbei lernen die Eltern Fingerspiele und natürlich viele Lieder! Kennen Sie die Kinderlieder-CD von Wenzel? Wenn nicht, lernen Sie diese in unserer Krabbelgruppe kennen, außerdem viele andere Lieder und Bewegungsspiele.

Die Gruppe wird diesmal Carina Stechert leiten, die eine erfahrene Ergotherapeutin ist, über viel Erfahrung mit Kleinkindturnen und Krabbelgruppen verfügt und selbst zwei kleine Töchter hat.

Die Krabbelgruppe findet immer Mittwoch von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr statt und kostet für 10 Termine 49 €. Sie können gern den ersten Termin zum Schnuppern nutzen und erst aber der zweiten Stunde bezahlen.

Jan
13

Auch uns macht der Winter etwas zu schaffen, was nicht verwunderlich ist, da wir sehr viele Patienten im Hausbesuch behandeln. Hausbesuche - im Seniorenheim, in Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und im häuslichen Milieu - sind der Schwerpunkt unserer Praxis. Für die Therapeuten, die den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs sind, bedeuten der Schnee und die Kälte natürlich nicht die reine Freude -besonders am Morgen, wenn die Autos erstmal freigeschaufelt und freigekratzt werden müssen, und bei der Suche nach nicht von Schneebergen unzugänglich gemachten Parkplätzen.

Deshalb haben Sie, liebe Patientinnen und Patienten, Verständnis, wenn wir zurzeit nicht immer 100%ig pünktlich sind. Die Mitarbeiter tun ihr Bestes, fahren früher los, um pünktlich zu Ihnen zu kommen. Die Dienstautos fahren zuverlässig. Lassen Sie sich die Diensthandynummer Ihrer Therapeutin/Ihres Therapeuten geben, falls Sie diese noch nicht haben. Rufen Sie in der Praxis an. Jeannette Romanus und Ines Hügel, unsere Feen an der Rezeption, können Ihnen sicher Auskunft geben, wenn sich ein/e Therapeut/in verspätet. Bei einer Verspätung von bis zu 15 Minuten rufen wir in der Regel nicht an, da der Anruf selbst Zeit kostet. Danach meldet sich die Therapeutin oder der Therapeut bei Ihnen.

Bisher sind wir aber mit einem kleinen Auffahrunfall und einem nicht anspringenden Auto von größeren Katastrophen verschont geblieben. Und in unserer Freizeit genießen wir den herrlichen Winter sehr.

Andreas Bohmann

Jan
05

Alltagsorientierungstraining praktisch

Einige Erkrankungen, wie Schlaganfall, Hirnblutungen und  psychische Leiden, können sich u.a. auch in fehlender oder mangelnder Orientierung äußern.  Das verunsichert alle Menschen enorm und schränkt die Selbständigkeit enorm ein. In so einem Falle machen wir Alltagsorientierungstraining. Da Herrn A. motorisch nicht eingeschränkt war, war es für ihn das Wichtigste, selbständig einkaufen und spazieren zu gehen.  So haben wir die Umgebung seiner Wohnung von einem Stadtplan auf ein Blatt kopiert und vergrößert. Herr A. zeichnete dann seine Wohnung und die unmittelbare Umgebung mit Einkaufsmöglichkeiten in die Karte ein. Im zweiten Schritt erfolgt die praktische Umsetzung durch das gemeinsame „Erlaufen” genau dieser Strecke mithilfe der Karte. Hinweise auf markante Stellen oder Hinweisschilder erleichterten die Erinnerung. Im Nachgang wurde die Strecke noch einmal theoretisch nachvollzogen. So konnte er sich die Umgebung viel besser vorstellen und merken und ist dadurch sicherer geworden. Mehrmals sind wir einkaufen gegangen, bevor Herr A. sich das selbständig zugetraut hat. Inzwischen hat er seinen Plan immer mit, kann aber alleine einkaufen und spazieren gehen, ist sicherer geworden und sehr zufrieden.

Nun kann das gezeichnete Netz je nach Bedarf des Patienten erweitert werden. Auch das Einkleben von Fotos wichtiger Anlaufstellen wäre denkbar. Damit können sich der Bewegungsradius und damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weiter vergrößern.

Katharina Pohl

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